1. Juli 2009 - Die Kinder und Eltern der 4. Klassen nehmen Abschied von unserer Schule.



Der Tag begann mit einem wundervollen Gottesdienst, der von einigen engagierten Eltern aus den Klassenpflegschaften der 4a und 4b vorbereitet worden war. Er handelte von der Kraft des Zusammenhalts und der Freundschaft gerade in Zeiten der Veränderung, die den Viertklässlern mit dem Schulwechsel ja bevorsteht. Als äußeres Zeichen bekamen alle Kinder von den Eltern ein Freundschaftsbändchen an den Arm gebunden.

An der Schule angekommen, versammelten sich alle Kinder, Eltern und Lehrer in einem großen Kreis auf dem Schulhof. Aber wo waren die Hauptpersonen, die Kinder der 4. Klassen?








Sie hatten sich umgezogen, traten zu zweit als Zauberschüler verkleidet mit Wunderkerzen hinaus auf den Schulhof und stellten sich im Kreis um einen Thron.







Nun ging es geheimnisvoll weiter. Nacheinander bat der „Sprechende Hut“ Frau Henche und Frau Drummen auf den Thron und wog ab, ob für die beiden Lehrerinnen die Wilhelm-Koppers-Schule die richtige Schule ist. Das Votum der Kinder war ein eindeutiges „Ja“. Nun bekleideten die Kinder ihre Lehrerinnen mit dem Zaubermantel.
















Die Eltern verabschiedeten sich von der Schule mit einem wirklich sehr nachhaltigen Geschenk: einem Apfelbaum.

Dieser wird in unseren Schulgarten gepflanzt und viele Jahre an die Klassen 4a und 4b erinnern. Wer weiß: Vielleicht besucht uns demnächst eines der Kinder im Spätsommer oder Herbst und kostet von den hoffentlich zahlreich wachsenden Äpfeln!





In alter Tradition sorgten Mütter aus den Klassenpflegschaften der 3. Klassen für das leibliche Wohl der Eltern, schmückten die Tische, kochten Kaffee, sorgten für Kekse und räumten nachher alles wieder auf.











Während die Viertklässler ihre letzte Schulstunde in der Grundschule erlebten, tranken die Eltern und Großeltern Kaffee oder Saft und plauderten miteinander bei herrlichstem Sonnenschein.

Nach der allerletzten Schulstunde gab es noch eine Überraschung, die sich die Eltern ausgedacht hatten: Alle 44 Kinder wurden im wahrsten Sinne des Wortes von ihren Lehrerinnen „aus der Schule geworfen“ . Hier einige Eindrücke von diesem letzten Akt des Vertrauens, den die Kinder ihren Lehrerinnen gegenüber aufbrachten.















Wir wünschen allen Viertklässlern und ihren Eltern alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt!